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Katastrophenschutz

Eisrettungsübung der DLRG Ortsgruppe Weimar

Veröffentlicht: 04.01.2026
Autor: Steffen Schulze
DLRG Einsatzkräfte üben Eisrettung mit einem Eisretter. [Quelle: Paul-Philipp Braun]
DLRG Einsatzkräfte üben Eisrettung. [Quelle: Paul-Philipp Braun]
DLRG Einsatzkräfte üben Eisrettung mit einem Rescue Sled. [Quelle: Paul-Philipp Braun]

Um in Notfällen helfen zu können, trainieren die ehrenamtlichen Einsatzkräfte der DLRG auch die Rettung bei Eisunfällen regelmäßig.

Die aktuelle Wetterlage lockt viele Wintersportbegeisterte auch auf zugefrorene Seen und Flüsse. Das birgt jedoch einige Risiken.

„Ab einer Eisdicke von 15 Zentimetern können stehende Gewässer gefahrlos betreten werden, fließende erst ab 20 Zentimetern“, warnt René M. Rimbach, Präsident der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) in Thüringen.

Um in Notfällen helfen zu können, trainieren die ehrenamtlichen Einsatzkräfte der DLRG auch die Rettung bei Eisunfällen regelmäßig. So auch am 03. Januar in an einem Feuerlöschteich in Gaberndorf bei Weimar.

„Trainiert wurde die Rettung einer im Eis eingebrochenen Person“, fährt Rimbach fort, der selbst auch zu den acht an der Übung beteiligten Einsatzkräften gehörte.

Im Zuge der Übung kamen verschiedene Rettungsmittel zum Einsatz. Das einfachste, auch für Laien anwendbare Hilfsmittel ist eine Leiter. Komplexer ist die Anwendung eines Spineboards oder eines Eisretters. Letzterer ist ein mit Luftkammern ausgestattetes Rettungsgerät, mit dem sich der Retter sowohl auf dem Eis als auch im Wasser sicher bewegen kann. Eingearbeitete Verstärkungsstreifen und Profile am Boden schützen die Luftkammern beim Gleiten über das Eis und ermöglichen auch eine leichte Fortbewegung auf Schnee.

Erfahrung und Teamarbeit sind bei Nutzung eines Rescue Sleds gefragt. Dieses einem Schlauchboot ähnelnde Rettungsmittel wurde entworfen, um Einsatzkräften die erforderlichen Optionen für die Rettung aus schnellfließendem Gewässer, Eis, Talsperren und Hochwasser zu bieten. Im Ernstfall können mit ihm bis zu fünf Personen über Wasser gehalten werden.

So vorbereitet sind die Einsatzkräfte für kommende Einsätze gerüstet. Trotzdem empfiehlt René M. Rimbach eindringlich, sich bei den zuständigen Ämtern (z.B. Stadt- und Gemeindeverwaltungen) über den Zustand des Eises zu erkundigen, bevor es betreten wird.

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